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Nach Zecken absuchen und richtig entfernen

Falls der Spaziergänger nach seinem Aufenthalt in der Natur eine saugende Zecke entdeckt, muss diese möglichst schnell entfernt werden.

Mit etwas Glück lässt sich die Zecke schon finden, bevor sie sich festgebissen hat. Das ist umso wichtiger, weil der Biss nicht zu spüren ist. Während die Zecke mit ihren Mundwerkzeugen die Haut ihres Opfers aufritzt, um den Saugrüssel in die Wunde zu stecken, gibt sie nämlich ein Betäubungsmittel ab. Das Opfer soll den Biss nicht spüren, damit die Zecke genügend Zeit hat, um sich richtig vollsaugen zu können. Die Zecke hält sich nicht nur mit den Widerhaken, die sich an den Beinen befinden, an der Haut ihres Wirtes fest, sondern produziert wenige Minuten nach dem Biss außerdem einen Klebstoff. Dadurch kann sie sich fest mit ihrem Opfer verkleben. Diese Strategie ist für die Zeckenweibchen überlebenswichtig. Denn nachdem sich das Weibchen richtig vollgesaugt hat, legt sie ihre Eier ab und stirbt schließlich.

Die Zecke richtig entfernen

Falls die Zecke trotz aller Vorsicht zubeißt, sollte sie schnellstmöglich entfernt werden. Denn je länger die Zecke Zeit zum Saugen hat, umso größer ist die Gefahr, dass sich der Mensch mit Krankheitserregern infiziert. Wie leicht sich die Zecke entfernen lässt, hängt davon ab, wie gut die Mundwerkzeuge der Zecke ausgebildet sind, wie viele Widerhaken sich am Saugrüssel befinden und wie viel Klebstoff sie bereits produziert hat. Das ideale Hilfsmittel zur Entfernung der Zecke ist die Zeckenzange. Diese ist so konstruiert, dass die Zecke hautnah gegriffen werden kann. Dadurch wird verhindert, dass das Insekt versehentlich gequetscht wird und die Wunde zusätzlich von möglicherweise gefährlichen Körpersäften infiziert wird.

Als Alternative zur fachgerechten Entfernung der Zecken bietet sich eine Zeckenkarte, eine Pinzette oder ein Zeckenlasso an, falls keine Zeckenzange zur Verfügung steht. Sicherheitshalber sollten die Betroffenen schnellstmöglich einen Arzttermin vereinbaren. Das gilt vor allem, wenn bei der Einstichstelle Schmerzen auftreten, sich die Rötung ausweitet oder eine Schwellung bildet. Leiden die Betroffenen unter Fieber, muss der Arzt unbedingt über den Zeckenstich informiert werden.


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